Die Idee

Den Anstoß zu der Organisation der "Heider-Kunst-Tour" gab die junge Heiderin Katrin Solbach, die etwas Ähnliches während ihres Studiums in Spanien live erlebte. Als sie seinerzeit zuhause in Heid über die spanische Tradition berichtete, kamen bereits die ersten Ideen.

Durch eine Studienkollegin erfuhr K. Solbach von den Malsamstagen in den Sommermonaten. 2003 wohnte sie diesem Ereignis in Turregano bei. Es ist ein kleines Dorf in der Nähe Sevillas. Diese Veranstaltungen haben hier einen Wettbewerbcharakter. Sie nennen sich "Concurso de Pintora".

Die Concurso de Pintora beginnen sehr früh morgens. Die Teilnehmer können während einer festgelegten Zeit ihre leere Bildvorlage von den Organisatoren abstempeln lassen. So soll sichergestellt werden, dass jeder Maler nur einen Versuch hat und das keine im Voraus angefertigten Bilder in den Wettbewerb eingeschmuggelt werden.


Danach beginnen die Teilnehmer jeder Altersgruppe, ungeübte und geübte Maler, Laien wie Künstler, ihr im Voraus ausgewähltes Motiv zu malen.

Viele Bewohner des Ortes nutzen den Tag, sich bei einem gemütlichen Spaziergang die verschiedenen Bilder anzuschauen. Bis 18 Uhr müssen dann alle Bilder auf dem Dorfplatz aufgestellt bzw. aufgehängt werden. Dabei ist die Kreativität der Künstler gefordert.

Zum Bild oben: Bewohner des Dorfes schauen sich die Bilder von Maria-Jose und ihrer Mutter kritisch an. Sie bewerten, kritisieren und geben Tipps.